Mariä Lichtmess
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Noch ist der Hochaltar festlich geschmückt und auch die
Weihnachtskrippe kann noch betrachtet werden, denn in alter Tradition endete
der Weihnachtsfestkreis erst am 2. Februar, dem Fest Mariä Lichtmess. Die
Tannenbäume beim Altar erstrahlen ein letztes Mal in hellem Licht, zur Feier
der „Darstellung des Herrn“. Nach jüdischer Vorschrift, denen sich die Eltern
von Jesus verpflichtet fühlten, war der erstgeborene Sohn als Eigentum Gottes
angesehen und musste durch ein Opfer im Tempel ausgelöst werden. Bei unserem
Gottesdienst steht die Segnung von Kerzen im Vordergrund, die symbolisch für
das Licht stehen, das Jesus in die Welt bringt. Die zeitliche Nähe zum Fest des
Bischofs und Märtyrers Blasius, das am 3. Februar gefeiert wird, kann am Ende
des Mariä Lichtmess-Gottesdienstes schon der „Blasius-Segen“ empfangen werden, ein
Sakramentale der Kirche, das „vor Halskrankheit und allem Bösen“ bewahren soll.