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Osternacht - Pfarre Neuhofen, Chronik 2026

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Chronik 2026
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Osternacht

Nach der Grabesruhe des Karsamstags folgt die glorreiche Auferstehung der Osternacht. Christus überwindet die Hoffnungslosigkeit von Leiden und Tod, was in den liturgischen Handlungen verdeutlicht wird. Mit der Lichtfeier und Segnung der Osterkerze, dem Einzug in die dunkle Kirche und Verteilung des geweihten Lichts an die Gläubigen und dem folgenden Osterlob, dem Hymnus des „Exsultet“, beginnt die eindrucksvolle Liturgie der Osternacht. Die anschließenden Lesungen schließen einen Bogen von den mächtigen Taten Gottes im Alten Testament zum Erlösungswerk Christi. Die Erneuerung des Taufversprechens bei der Weih- und Taufwasserweihe bestärkt die Gläubigen in ihrem Bekenntnis zu Jesus Christus. Und mit dem zwischenzeitlichen Erklingen der Kirchenglocken beim „Gloria“ wird die Auferstehung Christi auch der Allgemeinheit verkündet und die österliche Eucharistie eingeleitet. Einer der bedeutendsten Gottesdienste des Jahres endete mit der traditionellen Speisenweihe, von der für jeden Messteilnehmer ein gefärbtes Osterei übrig war.
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